Zielgerichtete Diagnostik des Prostatakrebses

Die MRT-navigierte, TRUS-gestützte Prostata-Fusionsbiopsie

Die standard-mäßige, leitliniengetreue Diagnostik mittels transrektaler, ultraschallgestützter (TRUS) Biopsie weißt Detektionsraten von lediglich 24% auf. Somit besteht in der Diagnostik ein deutlicher Verbesserungsbedarf. Zusätzlich besteht bei einer Biopsie über den Enddarm ein deutliches Risiko für eine Prostata-Infektion bis hin zur Blutvergiftung (Sepsis). Auf Grund der zunehmenden Problematik von multi-resistenten Keimen in unserer Umwelt wird dieses Risiko zusätzlich verschärft. Daher hat sich in den letzten Jahren der Biopsie-Weg über den Damm (Hautfläche zwischen Hodensack und After) etabliert.

  

Um nun die Treffsicherheit einer Biopsie der Prostata zu verbessern, hat sich die multiparametrische Magnetresonanztomographie (mp-MRT) in den letzten Jahren als ausgezeichnetes Verfahren in der Darstellung von Karzinomherden etabliert und Einzug in die aktuellen Leitlinien gefunden. Je nach zitierter Literatur findet sich eine Sensitivität und Spezifität von über 90% in der Detektion von Prostatakarzinomen.

Die MRT-navigierte, TRUS-gestützte Prostatabiopsie durch den Damm bedient sich der präzisen Darstellung von Prostatakarzinomherden im mp-MRT und erlaubt eine Darstellung dieser Herde in der transrektalen Ultraschalluntersuchung. 

  

Durch die Fusion der beiden Verfahren lassen sich im MRT-suspekte Läsionen im Ultraschall präzise biopsieren und untersuchen. Die Detektionsraten dieser Fusionsbiopsien liegen bei auffälligem MRT Befunden laut aktueller Literatur deutlich über 80%. Die notwendige MRT Bildgebung wird vor der Biopsie durch spezialisierte Radiologen durchgeführt. Die Kosten für die MRT der Prostata wird in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Die Durchführung der Biopsie wird von den privaten Kassen übernommen. Bei gesetzlich Versicherten sollte die Kostenübernahme vorher angefragt werden.

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